Niederrheinwerke Viersen

Richtig heizen und Energie sparen

Richtig heizen und Energie sparen

Durch die Klimaverhältnisse in unseren Breitengraden sind wir darauf angewiesen, Aufenthaltsräume von etwa September bis Mai zu beheizen. Durch vernünftiges Heizverhalten können Sie dabei ganz ohne zu frieren jede Menge Energie und Heizkosten sparen.

Unsere Ratschläge:

Überheizen Sie Ihre Räume nicht
Schon eine um 1 °C niedrigere Raumtemperatur spart etwa 6 Prozent Heizkosten über die gesamte Heizperiode. Die niederrheinwerke empfehlen Ihnen im Allgemeinen folgende Raumtemperaturen:

Raum

empf. Temperatur

Schlafzimmer

16-18 °C

Treppen, Flure, Diele

14-15 °C

Küchen

18 °C

Essen, Wohnen, Kinder

20 °C

Bäder

23 °C

Schließen Sie Türen zu weniger beheizten Räumen
Wärme lässt sich nicht dauerhaft durch Barrieren aufhalten. Jeder warme Raum gibt etwas von seiner Wärme an die kältere Umgebung ab. Geschlossene Türen verlangsamen diesen Vorgang jedoch. Gleichzeitig vermeiden Sie das Eindringen von wärmerer und feuchterer Luft, die sich in kälteren Räumen an Außenwänden, Rollladenkästen oder ungedämmten Fensterstürzen niederschlagen kann.

Beseitigen Sie Undichtigkeiten
Ältere Gebäude haben oft noch undichte Fenster oder Außentüren. Durch sie dringt kalte Luft ein, die wieder auf Raumtemperatur erwärmt werden muss. Hier helfen oft sehr einfache Maßnahmen: Fenster lassen sich mit elastischen Dichtungsbändern abdichten, Türen mit Dichtungsbürsten oder Dichtleisten.


Benutzen Sie Rollläden und Übergardinen
Dadurch können nächtliche Wärmeverluste durch Ihre Fenster um etwa 30 Prozent verringert werden.

Benutzen Sie Thermostatventile
Laut Heizungsanlagenverordnung sind diese für jede Zentralheizung vorgeschrieben. Thermostatventile dienen der automatischen Regelung der Heizkörper. Die eingestellte Temperatur wird automatisch eingehalten. Vermeiden Sie es, durch Auf- und Zudrehen des Ventils selbst die Wärme zu regeln. Finden Sie besser die Position auf der Skala, die Ihrem Wohlbefinden entspricht. Nur beim Lüften sollten Sie das Thermostatventil schließen.

Lassen Sie wenig benutzte Räume nicht komplett auskühlen
Wenn ausgekühlte Räume längere Zeit mit voller Leistung aufgeheizt werden müssen, kostet das meist mehr Energie als gleichmäßige Beheizung bei geringerer Leistung. Zudem kühlt die kalte Luft auch die umliegenden wärmeren Räume ab, so dass Sie hier wieder stärker heizen müssen.

Verdecken und verstellen Sie keine Heizkörper
Heizkörper verbreiten ihre Wärme durch Strahlung und Luftzirkulation. Beides wird behindert, wenn sie von Vorhängen verdeckt oder Möbelstücke davor gestellt werden.

Kleiden Sie sich zweckmäßig
Das Behaglichkeitsempfinden des Menschen wird unter anderem durch seinen Wärmeverlust an die Umgebung beeinflusst. Um diesen Verlust nicht durch höhere Raumtemperaturen auszugleichen, empfiehlt sich wärmere Bekleidung. Auch an kühlen Sommertagen sollte man lieber einen Pullover überziehen anstatt gleich die Heizung aufzudrehen.

Verringern Sie die Wärmeabgabe über die Außenwand
In Heizkörpernischen ist die Dicke der Außenwand geringer als andernorts. Aus diesem Grund und wegen der in Heizkörpernähe höheren Lufttemperatur geht hier besonders viel Wärme verloren. Minderung kann durch nachträglich zwischen Heizkörper und Außenwand angebrachte Hartschaumdämmplatten oder Reflexionsfolien geschaffen werden.